23.9. Fridays for Bi-Visibility: Mittags Briennerstr. + Abends Müllerstraße

ab 12h könnt ihr zwischen Königsplatz und Stiglmaierplatz die verschiedenen Gruppen um Fridays for Future erleben, und auch einen kleinen Stadtspaziergang machen … Näheres auf http://fff-muc.de/faq2309

23.September KlimastreikAm Abend gibt’s dann zur Erholung noch Spezielleres:

23.9. Fridays for Bi-Visibility

Wir beginnen um 18h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern dann von der Müllerstraße 26 (U-Bahn Fraunhoferstraße / Tram Müllertraße) zum sub  http://subonline.org

machen dann weiter ab 20h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern 21h wieder ins sub  http://subonline.org … wobei du natürlich nicht unbedingt mit wandern musst, wenn du dort nette Gespräche und Leute gefunden hast, denn die Läden sind ja unabhängig von unserem Hopping offen …

Falls du noch mit bekommen hast, was sich im Queeren Feld in Bayern so tut:

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

30 Jahre bisexueller Stammtisch München

Queeres Leben 1900-1950

nsdoku-Website-Header-ToBeSeen

TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach. Sie möchte bis heute andauernde Tendenzen des Verdrängens überwinden und zu einer aktiven Erinnerung beitragen.

TO BE SEEN. queer lives 19OO–195O Ausstellung 7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023 im NS-DOKU-Z.

„Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

  • Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,
  • Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,
  • Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.“

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter: Link an der Seite zu finden: @infobimuc

23. September: Bi-Visibility

Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

 Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,

 Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,

 Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter: Link an der Seite zu finden: @infobimuc

Queeres Leben 1900-1950

nsdoku-Website-Header-ToBeSeen

TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach. Sie möchte bis heute andauernde Tendenzen des Verdrängens überwinden und zu einer aktiven Erinnerung beitragen.

TO BE SEEN. queer lives 19OO–195O

Ausstellung 7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023

Die Ausstellung richtet einen intimen Blick auf vielfältige Geschlechter, Körper und Identitäten. Sie zeigt, wie queeres Leben in den 1920er Jahren immer sichtbarer wurde und ein offenerer Umgang mit Rollenbildern und Begehren entstand. Homosexuelle, trans* und nichtbinäre Personen erzielten in ihrem Kampf für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz erste Erfolge: Sie organisierten sich, kämpften um wissenschaftliche und rechtliche Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität und eroberten eigene Räume.

Neben Anerkennung und Sichtbarkeit in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nahmen aber auch die Widerstände zu. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Subkultur von LGBTIQ* weitgehend zerstört. Nach 1945 wurden ihre Geschichten und Schicksale kaum archiviert oder erinnert.

https://www.nsdoku.de/tobeseen

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

queere Bildung

Gemeinsamer Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

Um in Bayern eine größere Vielfalt und räumliche Abdeckung von queeren Bildungsangeboten zu unterstützen, haben sich die bestehenden und einige sich in der Entstehung befindenden bayrischen Projekte mit Unterstützung des Bundesverbandes Queere Bildung e. V. dazu entschlossen, ein eigenes Landesnetzwerk aufzubauen. Um zunächst die Reichweite zu erhöhen und mehr Interessierte zusammenzubringen, entstand so in einem ersten Schritt ein gemeinsamer Aufruf und Einladung zur Mitarbeit beim Aufbau eines bayrischen Landesnetzwerks für queere Bildungsarbeit.

Alle Hintergründe, Ziele und nächste Termine findest du im Aufruf unter folgender Adresse: https://queere-bildung.de/gemeinsamer-aufruf-und-einladung-zur-mitarbeit-queere-bildungsarbeit-in-bayern/

Wenn Du Dir vorstellen kannst, in einem solchen Landesnetzwerk mitzuwirken oder dieses mit aufzubauen, wenn Du grundsätzlich Interesse an einem bayrischen Landesnetzwerk für Queere Bildung hast oder wenn Du einfach erst einmal auf den Verteiler aufgenommen und über das weitere Geschehen informiert werden möchtest, dann melde Dich sehr gerne idealerweise bis Ende August 2022 bei uns unter modellprojekt@queere-bildung.de und berichte uns gerne über Dich und ggfs. Dein Projekt.

Die Landesvernetzung zur Förderung queerer Bildungsarbeit in Bayern ist ein Angebot des Modellprojekts „Bildungs_lücken schließen – Aufbau, Qualifizierung und Stärkung queerer Bildungsprojekte in strukturschwachen Regionen bundesweit“ und wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Queere Bildung e.V. &  bayrische queere Bildungsinitiativen https://queere-bildung.de  Email-Adresse: modellprojekt @ queere-bildung.de

30 Jahre bisexueller Stammtisch München –

30 Jahre bisexueller Stammtisch München – mitreden und mitfeiern!

NACHZUHÖREN: Queeruferlos Do 11.8.22 ab 21h auf  www.lora924.de

Bisexueller Stammtisch München –

das war zu Beginn das Treffen verschiedener Gruppen, die sich ansonsten zu Literatur / Massage / Tantra / Selbsterfahrung / und allerlei weiteren Themen trafen …
auch ein paar mal eine “Bisco” organisierten, gemeinsame Ausflüge zu Partnergruppen in der “BINE”, dem bundesweiten Bisexuellen Netzwerk http://bine.net

Feiern beginnt am 16.8.22 etwa um 19.30, wer hungrig ist, kann schon früher kommen, zur Zeit öffnen die tollen Leute dort um 18h.

Und falls du nicht in der Stadt bist: Der nächste Stammtisch ist am 20. September zur gleichen Zeit!

Neue Website-Adresse mit Weiterleitung: http://bi-muc.de
Ralf, früher in München, jetzt in Köln und im Vorstand des bundesweiten Bisexuellen Netzwerk bine.net , das auch grade 30 Jahre feiert,
hatte noch die Adresse wieder gefunden …
und einen historischen Text:
 
Bisexualität auf bairisch
Die Münchener Bi-Gruppe stellt sich vor
 

In München gibt’s ein Hofbräuhaus, eine Staatsregierung, die Bavaria, die Wies’n und eine Bisexuellen-Gruppe.

Das kam so:

An einem Abend im Mai ’92 haben sich eine Frau und zwei Männer zusammengefunden, um in einer langen Konferenz eine Anzeige für die Münchener Kulturmagazine zu formulieren. Der Text des Inserates sollte das Anliegen der drei Leute wiedergeben, ohne jedoch wie ein bisexueller Kontaktmarkt zu klingen. Ein offizieller Treffpunkt ergab sich dadurch, daß in dem Münchener Zentrum für schwule Männer (das «Sub») sich seit einiger Zeit die Anfragen nach einer Bisexuellen-Gruppe häuften. Das Sub ist eine Einrichtung, der neben einem Beratungs- und Infodienst auch diverse Schwulen- und Lesbengruppen angeschlossen sind.

Im Laufe der Zeit hat sich also auch in München eine Gruppe etabliert, in der bisexuelle Frauen und Männer sich einen eigenen Lebensraum schaffen und das in die Tat umzusetzen versuchen, was sie unter Bi-Kultur verstehen.

Am Abend des 12.6.1992 fanden sich infolge dieses Inserates 25 Leute im Sub ein. Natürlich war alles ganz furchtbar aufregend, und vor dem Erfolg des Unternehmens hatten wir genauso viel Bammel wie vor dem möglichen Mißerfolg. Im Laufe d er Stunden stieg jedoch nicht nur der Wärmepegel der Luft sondern auch der Stimmung. Am Ende kamen beinahe alle zu dem Schluss, der Abend sei ein guter Anfang gewesen. Dieses denkwürdige erste Treffen hat dazu beigetragen, dass sich sehr rasch ein harter Kern gebildet hat, der lange Zeit fast unverändert bestand. Die Äußerlichkeiten waren schnell geklärt, und so finden wir uns bis heute an jedem ersten und dritten Montag des Monats in den Räumen des Sub ein.

Ein Text aus den letzten 25 Jahren:

bisexuelle gruppen gibt es in münchen schon seit anfang der neunziger jahre,

als offenen stammtisch, als geschlossene gesprächsgruppen, als freundeskreis, massage- und tantra-kreis, als polit- und organisationsgruppe, auch als „uferlos“.

der münchner bisexuelle stammtisch
trifft sich regelmäßig am dritten dienstag ab etwa 19.30 im Cafe Glück, Palmstr. 4 (Ende Klenzestr./ Verlängerung der Baumstraße nach Süden / in Isarnähe, zwischen U Fraunhoferstraße und Bus 58 am Baldeplatz)
information und beratung natürlich auch per mail: bimuc (at) bi.eineweltnetz.org

diese Seite jetzt auch per www.bi-muc.de

neue Seite auf Bi.eineweltnetz.org

Herzlich willkommen!

Bi-Stammtisch München Freundeskreis

jeden 3. Dienstag des Monats im Cafe Glück, Palmstr. 4 ab ca. 19.30

Bei schönem Wetter sitzen wir draußen, frag das freundliche Personal nach uns!

Bisexualitäten

Falls es in deiner Umgebung jemand gibt, grüße doch freundlich, denn der 23. September ist, aus den angelsächsisch-großbritannischen Ländern stammend, der Tag der Bisexuellen, und derer, die es noch werden könnten.

bi-muc

Die Menge ist weit größer als die rechnerisch angenommenen 5% bei Lesben und Schwulen, die sich in den großen Städten und Betrieben allerdings auf 10% zusammen ballen können, und Erfahrungen mit Bisexualität berichteten 60%!

Die Unsichtbaren - BisexualitätLeute wie Kinsey kamen bei Befragungen von Studierenden, auch zu ihren eigenen Interessen und mit anderen auf 60% der Erfahrungen, was natürlich nicht zu einer dauerhaften Einstellung führen muss:

 

Manche Erfahrungen sind so einmalig, wie die geliebte Person, manche ab auch so enttäuschend wie der erlebte Verlauf: Ungeschick und Unsicherheit beenden so manches Abenteuer frühzeitig …

Polyamory.svgLandet heute mehr in www.bine.net ?

Oder sind junge Leute heute eher pansexuell oder poly amor?

Wenn du an die Person denkst, die die bisexuelle Seite in dir weckte: Welches Gefühl taucht auf?

Und auch, wenn du dich heute polyamor denkst: Als monosexuell oder auch offen, queer?

Kommentare bleiben anonym, die Mail-Adresse bleibt verdeckt … Danke!


Und wie Bisexualität entsteht?

Vielleicht gemeinsame Bestellung
oder einen Verkauf in München?

www.rudiundandi.de hat verschiedene Regenbogen-und Flaggen-Masken
auch bisexuelle – und vielleicht geht ja was gemeinsames zusammen?
12 Euro / Stück und 20% davon für queere Projekte … wie die Akademie Waldschlösschen
23. September Bi-Sichtbarkeit feiern – wie und wo?

Schutzmaßnahmen für LGBTQIA* Geflüchtete

idahot-muc2015

„Projekt Artikel 21: Umfassende Schutzmaßnahmen für LGBTQIA* Geflüchtete – von Tag 1 im Asylverfahren

LGBTQIA* Personen flüchten aus unterschiedlichsten Gründen, jedoch sind gesellschaftliche, familiäre und/oder staatliche Gewalt und / oder Verfolgung übliche Merkmale in den Biographien von LGBTQIA* Personen.

LGBTQIA* sind hinzu überdurchschnittlich von Mehrfachdiskriminierung und sequentieller Traumatisierung nach der Ankunft in Deutschland betroffen.

Mit Deiner Unterschrift verstärkst Du den Druck auf den Hamburger Senat und hilfst uns erstmal, in Hamburg ein umfassendes Schutzkonzept für queere Geflüchtete durchzusetzen. Danach könnte diese Initiative auch bundesweit und dann auf europäischer Ebene umgesetzt werden. […]“

Weitere Infos:
https://www.rav.de/publikationen/mitteilungen/mitteilung/umfassende-schutzmassnahmen-fuer-lgbtqia-gefluechtete-von-tag-1-im-asylverfahren-880

Petition unterzeichnen:
https://www.change.org/p/umfassende-schutzma%C3%9Fnahmen-f%C3%BCr-lgbtqia-gefl%C3%BCchtete-von-tag-1-im-asylverfahren?redirect=false

Lesbian
Gay
Bi
Trans
Queer
Inter
Asexual
* non-binary

Filmfest München – queer:

https://www.filmfest-muenchen.de/

Liebe Filmfreund*innen,

auch bevor wir mit dem Queer Film Festival München (QFFM) im Oktober zum siebten Mal unsere Auswahl der wunderbarsten, schönsten, spannendsten und großartigsten queeren Filme 2022 präsentieren (Save the Date: 11.-17. Oktober!), gibt es in der Stadt einige cineastische Highlights, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet:

– FILMFEST MÜNCHEN 2022 –
Noch bis zum 2. Juli findet das wunderbare Filmfest München in den Programmkinos und interessanten Off-Locations der Stadt statt – mit dabei sind auch wieder zahlreiche queere Arbeiten:

Während uns João Pedro Rodrigues mit IRRLICHT ein homoerotisches Musical-Märchen vorlegt, erzählt der Dokumentarfilm SIRENS von der ersten rein weiblichen Metalband aus dem Nahen Osten. Auch Rosa von Praunheim meldet sich mit seinem campy Biopic REX GILDO – DER LETZTE TANZ zurück. Das gesamte Programm findet ihr hier.
– HOLY TRINITY –

HOLY TRINITY © Full Spectrum Features
Darüber hinaus gibt es am Montag, 11. Juli, um 19:30 Uhr ein Filmscreening im Studio der Münchener Aidshilfe, Lindwurmstr. 71 (Innenhof):
Gemeinsam mit der Münchener Aidshilfe bringen wir mit HOLY TRINITY (R: Molly Hewitt) einen Publikumsliebling des QFFM für euch zurück auf die Leinwand.Dessen Protagonist*innen existieren in einer umgekehrten, fantastischen Gegenwelt, in der alternative Kultur und Sexualität die Norm sind und ‚Normalität‘ nirgendwo zu finden ist. Es geht um den ultimativen Rausch in dem sex-, kink- und misfits-positiven Kosmos der Heiligen Dreifaltigkeit.Holy Trinity ist der feel-good-all-around-queer Film der letzten Jahre. Wir zeigen die englische Originalversion mit deutschen Untertiteln, der Eintritt ist frei und ab 18 Jahren.

– QFFM und das vinzenz präsentieren PASOLINI –
Zwischen dem 17. und 31. Juli gibt es außerdem an drei verschiedenen Abenden drei Pasolini-Klassiker zu bestaunen (Konzept von Michael Bischoff und QFFM):
17.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„La Ricotta“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1963, 30 min.) Eintritt frei
24.7.2022, ab 18 Uhr, Das KloHäuschen (Thalkirchner Str. 81, 81371 München):
„Gastmahl der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1964, Dok.-Film, 92 min., rollierender Einlass) Eintritt frei
31.7.2022, 20 Uhr, ZIRKA (Zentrum für interdisziplinäre Raum- und Kulturarbeit, Dachauer Str. 110c, 80636 München):
„Teorema – Geometrie der Liebe“ (R: Pier Paolo Pasolini, 1968, 98 min.) Eintritt frei

Weg von Herrschaft und Mackertum?

IDaHoBiT_20220517_Muenchen
  • Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden,
  • dann die Herkunft in der Geschichte,
  • bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben:

Wir wurden durch die Religionen dazu verführt, an Herrschaft und Obrigkeit zu glauben, weil ja auch Gott über uns herrscht, „mit seiner Gnade“ und „für unsere Sünden“? Die Ideologie der Schuld führt zur Schuld für unser Leben: Du hast zu schuften und zu zahlen. Es geht auch anders:

David Graeber arbeitete die Jahre 2007-2013 an der Goldsmiths University und war von 2013 bis zu seinem Tod Professor für Anthropologie an der London School of Economics.

Seine wichtigsten Bücher:

Anfänge

 David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit
David Graeber, David Wengrow Anfänge Eine neue Geschichte der Menschheit

Zur Kolonialzeit wurde von den gebildeten Missionaren, vor allem Jesuiten, ausführlich berichtet, dass die „neuen Völker“ so schwer zu missionieren und unterwerfen sind, weil sie es nicht gewöhnt sind, den Befehlen eines Anderen zu gehorchen. Spannend, was die Religionen mit ihrem „Herrn“ und den angedrohten Strafen mit uns gemacht haben:

Von den indigenen Völkern Amerikas und Kanadas wir berichtet, dass die Grundversorgung so wie so für alle gemeinsam war, Privatbesitz war eine Kleinigkeit für Geschenke, für Spiele, … ———–


„David Graeber, der bedeutendste Anthropologe unserer Zeit, und David Wengrow, einer der führenden Archäologen, entfalten in ihrer großen Menschheitsgeschichte, wie sich die Anfänge unserer Zivilisation mit der Zukunft der Menschheit neu denken und verbinden lässt.

Sie revidieren unser bisheriges Menschenbild und erzählen Menschheitsgeschichte, wie sie noch nie erzählt wurde. Über Jahrtausende hinweg, lange vor der Aufklärung, wurde schon jede erdenkliche Form sozialer Organisation erfunden und nach Freiheit, Wissen und Glück gestrebt.

Graeber und Wengrow zeigen, wie stark die indigene Perspektive das westliche Denken beeinflusst hat und wie wichtig ihre Rückgewinnung ist. Lebendig und überzeugend ermuntern sie uns, mutiger und entschiedener für eine andere Zukunft der Menschheit einzutreten und sie durch unser Handeln zu verändern.

David Graeber war der wichtigste Vordenker der Occupy-Bewegung und ein weltbekannter Intellektueller. Er lebte seine Ideen von sozialer Gerechtigkeit und Befreiung, gab den Unterdrückten Hoffnung und inspirierte zahllose andere zur Nachfolge. Am 2. September 2020 starb David Graeber völlig überraschend im Alter von 59 Jahren in Venedig; drei Wochen zuvor hatten er und David Wengrow „Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit“ beendet. (das Original des Verlags weiter lesen) ————-

Wenn wir unsere dümmlichen Beiträge gegen das bedingungslose Grundeinkommen hören, „dann würde niemand mehr arbeiten“ und „wer soll das bezahlen?“ merken wir, dass das Selbstverständlichste, das Grundlegende zu Essen, zu Wohnen, inzwischen zu „Menschenrechten“ erklärt, zum Almosen verkommen ist, zur Justiz-Sache pervertiert, die das heilige Privat-Eigentum garantiert und religiöse Gemeinschafts-Mäntelchen herumwickelt.

 


Die biologische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht
Die biologischische Bedeutung der Homosexualität

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht: Santiago de la Iglesia Turiño bei http://lulu.com auch als ebook oder Paperback: Zuerst müssen wir sie in unserem Kopf finden, dann die Herkunft in der Geschichte, bis wir sehen können, dass schon ganz Viele befreit und anders leben: Anfänge und die anderen Möglichkeiten: Statt mörderischer Hetero-Schimpansen-Intelligenz bisexuelles gemeinschaftliches Leben:

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Zu Beginn fasst der Autor Santiago de la Iglesia Turino die bis etwa 2009 gängigen Thesen um Hetero-Ideologien zusammen, sehr drastisch am Beispiel der mörderischen Hetero-Schimpansen-Intelligenz: Gebietskämpfe, die sehr an die derzeitigen Nachrüstungen und die Auseinandersetzungen um „Gebiete“ in der Ukraine erinnern:

Meine Assoziation dazu ist vor allem die schreckliche Auswahl unserer Kinder in den Schulen und Hochschulen nach alten Kriterien der „Intelligenz“: Nicht beeinflusst von kreativen und sozialen Fähigkeiten … bis zur Frage der Veränderungsfähigkeit: Altbackene Kriterien HERRschen in altbackenen Parteien-ReGierungen.

Von den Bonobos springt der Autor zu den Forschungen von Alfred Charles Kinsey, der 1948 die Forschung zur männlichen und 1953 zur weiblichen Sexualität veröffentlicht hatte: Aufsehen erregend die Forschungen, aber wenig bekannt die sieben Stufen, die er definiert hat: 0 für rein Hetero, 6 für rein Homo, und 5 Stufen da-zwischen.

Heute würden wir natürlich noch die diversen Selbst-Definitionen der Geschlechter als Varianten dazu nehmen, die Viele nun zu den Begriffen „pan-sexuell“ führen: Nicht an die Orientierung der Person gebunden.

„Die patWarum uns die Bisexualität zum Menschen machthologische Angst vor der Homosexualität“ hat die Thematik der Bisexualität verdrängt, die Jahrhunderte der verweigerten Aufklärung haben die kirchlichen und faschistischen Kleinfamilien- und Hetero-Romanzen-Kulturen im Denken bis heute festgeklopft.

Heute wissen wir die biografischen Veränderungen, die biologischen und hormonellen Zwischenstufen, haben aber kaum angemessene Ausdrucksweisen für all die möglichen Varianten, die wir leben können:

Seine Ausfälle gegen die kirchliche Hetero-Norm ist vor allem im spanischen (Barcelona) Kontext zu verstehen, hat aber auch die aktuellen weltweiten Tötungen und Verfehlungen in den Internaten schon im Blick, müsste wohl aber heute auf die evangelikalen faschistischen Entwicklungen erweitert werden.

Warum uns die Bisexualität zum Menschen macht?

Weil wir uns befreien und bilden können, weil wir unsere verschiedenen Seiten entdecken können, und weil wir dann keine dummen Gläubigen, Untertanen und Soldaten mehr sein können, die aus unkontrollierter Aggression morden und aus Gruppen-und Stammes-Gefühlen und –Mythen reagieren müssen.

erste Aktivität:

https://action.allout.org/de/m/911d506e/