Zwischen den Welten?!

Schwule Väter und Ehemänner und deren Partner

Fr, 05.05.2023  — So, 07.05.2023 im waldschloesschen bei Göttingen
Bin ich bi? Habe ich meine Frau betrogen? Wie sag ich’s meinem Kind? Wie bringe ich Freund und Familie unter einen Hut? Wie komme ich mit meinen Schuldgefühlen zurecht? Soll ich einen neuen Anfang wagen? Wie geht es für mich weiter? Was bedeutet Sex für mich? Muss ich mich von meinem bisherigen Leben verabschieden? Werde ich von Aids bedroht? Mit wem kann ich überhaupt noch reden? Was soll meine Familie von mir denken? Gibt es Männer in einer ähnlichen Situation wie ich? Muss ich auf meine Kinder verzichten? Läuft das alles auf eine Trennung hinaus?
Fragen, auf die es keine Patentantworten gibt. Fragen, die wir miteinander in vertrauensvoller Atmosphäre diskutieren wollen. Fragen, die ich stellen kann, ohne mich bloßzustellen.

Darkroom und Dunkelfeld: Do 5.1.23 und Do 19.1.23 auf Radio LoRa München 92,4

QueerUferlos.de  auf http://lora924.de präsentiert:

Darkroom und Dunkelfeld, eine Sendung zum Nachhören und Weiterdenken:

Teil 1 – Teil 2 folgt am 3. Do, den 19.1.23 auf Radio http://lora924.de auch im Netz: Worüber die Queeren Stimmen schweigen ...

Sind wir jetzt alle Queer? to be seen - ns-doku-zentrum münchen

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es eine ganze Menge queere Ausstellungen in München: vom Amerika Haus zu Trans* bis Hirschfeld und bis zum Haus der Kunst mit dem Forum Queeres Archiv und jetzt im NS-Dokuzentrum, wo aktuell erzeugte Kunst die Standard-Ausstellung bis Mai 2023 belebt und ergänzt und eine Ausstellung im ersten Stock die Jahre zwischen 1900 und 1950 die Elemente des queeren Lebens damals als enorm innovativ sichtbar machen.

Bei all der freundlichen Aufmerksamkeit für lesbisches und schwules Leben, für Trans (denn Bisexualität bleibt meistens noch ausgespart) entsteht mir ein seltsames Gefühl, denn mindestens zwei Bereiche fehlen massiv:

Der Darkroom und das Dunkelfeld

Darkroom ist mein Symbol für alles heimliche, für den Fetisch, für das nicht in die Öffentlichkeit zu bringende, weil es die Heimlichkeit der Sexualität der früher verbotenen Begegnung, der geschlossenen Aufmerksamkeit braucht.

Dunkelfeld meint den großen Bereich der nicht gelebten Sexualität, der heimlichen Träume, der versteckten Bedürfnisse, denn wo sind die schwulen Lehrer, die Beamten und Polizisten, die lesbischen Lehrerinnen, wo sind die Menschen, die den ganzen Alltag versteckt leben?

Ein Christopher Street Day (CSD) kann nur einen ganz kleinen Teil sichtbar machen, und es sind nicht nur die Münchner, die ihn feiern, sie sind nur ein ganz kleiner Teil, dafür kommen aber viele Freundinnen und Freunde aus dem ganzen Münchner Umfeld, aus Bayern, aus Deutschland, um in München in der Fußgängerzone etwas darzustellen, was der normale Münchner, der normale Homosexuelle Münchner, die normale Homosexuelle Münchnerin nie zeigen würde,

aber gefeiert mit einigen StadträtInnen und Oberbürgermeister stellen sie ein Bild dar, das nirgends stimmt außer im Bier-Ausschank, eine Community-Inszenierung. Die Inszenierung und ihre Selbstdarstellung, ganze bunte Zeitschriften voll, mit teuerster Zielgruppen-Werbung, denn die doppelten Einkommen meist ohne Kinder haben Kaufkraft und Tourismus-Magnetismus und Vorreiter-Rolle.

In den angelsächsischen Ländern braut sich schon eine Gegenbewegung zusammen, die auch als „Just Gay“ in Münster einen Start bekommen hat: http://Schwulissimo.de Januar-Ausgabe 2023.

Die Musik dazu: Rio Reiser zu #RolfPohle von LSD bis Aids, Mein Name ist Mensch, und Warmer Südwind zum Sexmarkt, Robert Long zur #bisexualität, Tom Robinson zu den #Polizeiübergriffen in London, Tom Robinson jung (1979) und / oder später mit Band: Butlins Great British Alternative Festival 2021 mit längerer Einleitung

der #Darkroom strukturiert sich: Erste Sendung Do 5.1.23 ab 21h auf lora924.de mit Constantin Jahn, dann zweite Sendung zum #Dunkelfeld, das die #queeren #Ausstellungen und #Communities noch ausblenden, am Do 19.1.23 auf gleicher Welle: queeruferlos.de

Außer Männer hatten wir nichts zu verlieren.

ausser-maennern-hatten-wir-nichts-zu-verlieren

Synopsis: Feminismus im Wandel  – ein Generationen-Dialog 

Hanna und Leila, zwei feministische Filmemacherinnen, kennen ihre Vorkämpferinnen bisher nur aus Büchern. Als sie eine alte Kassette finden, beginnt ihre filmische Suche. 

1975 entstand der erste Frauenbuchladen in München: Männer durften dort nicht rein. Bei einem Gespräch mit den Inhaberinnen wird klar, sie haben ihren Kämpferinnen-Geist auch nach all den Jahren nicht verloren. Wir sind ihnen zu brav, aber können auch sie etwas von uns lernen? Was trennt uns, was verbindet?

Weiteres nur auf Anfrage … auch beim forum queeres archiv muenchen

Am 20. Dezember ausnahmsweise in der WELTWIRTSCHAFT im EineWelthaus

Weil das Cafe Glück am 20. Dezember voll Weihnachtsfeiern brummt, wollen wir versuchen, einen Tisch in der Weltwirtschaft im EINEWLTHAUS, Schwanthalerstr. 80 zu bekommen, damit wir uns auch unterhalten können, und Essen und Trinken gibts dort auch ganz lecker …  fritz

Ab Januar wieder:

jeden 3. Dienstag des Monats ab ca 19.30 im Cafe Glück, Palmstr. 4
meist ab 19h oder 19.30 bis etwa 22 h – gerne auch länger 😉

Die aktuelle Homepage verträgt noch viele Anregungen https://bi.eineweltnetz.org
und aktuelle Kommentare gibt es leichter noch auf bimuc.wordpress.com

Kunstpreis München 2022 an Cosy Pièro

QueerUferlos: Das queere Radio auf LORA 92,4 FM sendet die ersten 3 Donnerstage im Monat von 21:00 bis 22:00 Uhr auf www.lora924.de

Thema der 1074. Sendung am Donnerstag, 03.11.2022 um 21:00 Uhr:

Der Kunstpreis der Landeshauptstadt München 2022 wurde an Cosy Pièro verliehen:

Der Kunstpreis der Landeshauptstadt München wird als höchste städtische Auszeichnung im Bereich Bildende Kunst alle drei Jahre verliehen für das herausragende Gesamtwerk von Künstler*innen im Bereich Bildende Kunst und Fotografie, die München als Kunststadt Geltung und Ansehen verschaffen.

In erster Linie soll ein künstlerisches Werk / eine künstlerische Persönlichkeit ausgezeichnet werden. Jeder Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Wir berichten von der feierlichen Verleihung am 25.10.2022 und sprechen mit der Preisträgerin über ihre Zeit als alleinerziehende Mutter
und frauen-liebende Kneipenwirtin.
Verantwortlich für die Sendung und am Mikrofon ist Horst Kerwien.

Bild auf ihrer Homepage http://www.cosypiero.de
Bild auf ihrer Homepage http://www.cosypiero.de

Cosy Pièro hatte von 1961 bis 1980 die Kneipe Bei Cosy in München: „Alle zwei Monate ein großes Fest, das sprach sich immer mehr rum und dann kamen immer mehr Künstlerleute, und die Schwulen kamen, und die Hetero-Paare kamen, Lesben kamen – also eine bunt gemischte Garnitur. Das war neu in München, das gab’s zu der Zeit nicht, dass es so ein Gemisch gab von allen möglichen Existenzen. […] Ich wollte nie, nie ein reines Frauenlokal, oder auch Männerlokal – genau das wollte ich nicht, ich wollte immer, dass die Leute zusammen kommen und sich tolerieren, das war mir sehr wichtig.“[3][4]

Die Bar Bei Cosy wurde am 21./22. August 2015 als Moby Dyke – A temporary lesbian bar in Munich und vom 16. Juni bis 8. Juli 2017 in Amsterdam von Philipp Gufler und Richard John Jones reaktiviert.[5][6] In München trat Cosy Pièro dafür in Begleitung von Meike Illig auf.[7]

Seit 1995 ist sie im Städtischen Atelierhaus Dachauerstraße in München ansässig und Mitglied des gleichnamigen Vereins. 2012 wurden alle hier gelagerten künstlerischen Werke durch die Schweisfurth-Stiftung München übernommen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Cosy_Pi%C3%A8ro

Auch im Internet LIVE zu hören:

Livestream – Radio Lora München

Uferlos Das queere Radio sendet LIVE auf LORA München UKW 92,4 MHz, im Kabel auf 96,75 MHz.
Wiederholt werden unsere Sendungen am Freitag auf DAB+ um 15:00 Uhr.

Die Sendungen werden auch im Podcast bereitgestellt unter
www.queeruferlos.de

Uferlos Das queere Radio für München wird ehrenamtlich produziert. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen.
Redaktionstreff 4. Mittwoch 20h im sub

23.9. Fridays for Bi-Visibility: Mittags Briennerstr. + Abends Müllerstraße

ab 12h könnt ihr zwischen Königsplatz und Stiglmaierplatz die verschiedenen Gruppen um Fridays for Future erleben, und auch einen kleinen Stadtspaziergang machen … Näheres auf http://fff-muc.de/faq2309

23.September KlimastreikAm Abend gibt’s dann zur Erholung noch Spezielleres:

23.9. Fridays for Bi-Visibility

Wir beginnen um 18h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern dann von der Müllerstraße 26 (U-Bahn Fraunhoferstraße / Tram Müllertraße) zum sub  http://subonline.org

machen dann weiter ab 20h im LeZ http://lez-muenchen.de und wandern 21h wieder ins sub  http://subonline.org … wobei du natürlich nicht unbedingt mit wandern musst, wenn du dort nette Gespräche und Leute gefunden hast, denn die Läden sind ja unabhängig von unserem Hopping offen …

Falls du noch mit bekommen hast, was sich im Queeren Feld in Bayern so tut:

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

30 Jahre bisexueller Stammtisch München

Queeres Leben 1900-1950

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TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach. Sie möchte bis heute andauernde Tendenzen des Verdrängens überwinden und zu einer aktiven Erinnerung beitragen.

TO BE SEEN. queer lives 19OO–195O Ausstellung 7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023 im NS-DOKU-Z.

„Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

  • Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,
  • Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,
  • Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.“

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter: Link an der Seite zu finden: @infobimuc

23. September: Bi-Visibility

Der Tag der Bisexualität wurde im Jahr 1999 von den US-amerikanischen Bürgerrechtler*innen Wendy Curry, Michael Page und Gigi Raven Wilbur, ins Leben gerufen. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass Bisexualität neben Hetero- und Homosexualität eine eigenständige sexuelle Orientierung ist. Des weiteren soll am Tag der Bisexualität auf die Vorurteile und Reaktionen von der heterosexuellen Gesellschaft so wie der LGBT*-Community gegenüber bisexuellen Personen hingewiesenen werden.

Bi in Franken und die Bi Gruppe vom queeren Zentrum Fliederlich, laden zu einer Kundgebung  am 23. September 2022 um 19:00 Uhr auf den Magnus Hirschfeld Platz in Nürnberg ein.

Die bisexuelle Flagge besteht aus drei Farben:

 Pink (oben) steht für gleichgeschlechtliche Orientierung,

 Blau (unten) für gegengeschlechtliche Orientierung,

 Lila (Mitte), als Ergebnis der Mischung von Blau und Pink, steht für Bisexualität.

Was http://bi-muc.de auf die Beine stellt? wir werden sehen … http://misskey.de bimuc abonnieren oder twitter: Link an der Seite zu finden: @infobimuc

Queeres Leben 1900-1950

nsdoku-Website-Header-ToBeSeen

TO BE SEEN widmet sich den Geschichten von LGBTIQ* in Deutschland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit historischen Zeugnissen und künstlerischen Positionen von damals bis in die Gegenwart zeichnet die Ausstellung queere Lebensentwürfe und Netzwerke, Freiräume und Verfolgung nach. Sie möchte bis heute andauernde Tendenzen des Verdrängens überwinden und zu einer aktiven Erinnerung beitragen.

TO BE SEEN. queer lives 19OO–195O

Ausstellung 7. Okt. 2022 bis 21. Mai 2023

Die Ausstellung richtet einen intimen Blick auf vielfältige Geschlechter, Körper und Identitäten. Sie zeigt, wie queeres Leben in den 1920er Jahren immer sichtbarer wurde und ein offenerer Umgang mit Rollenbildern und Begehren entstand. Homosexuelle, trans* und nichtbinäre Personen erzielten in ihrem Kampf für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz erste Erfolge: Sie organisierten sich, kämpften um wissenschaftliche und rechtliche Anerkennung ihrer Geschlechtsidentität und eroberten eigene Räume.

Neben Anerkennung und Sichtbarkeit in Kunst und Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft nahmen aber auch die Widerstände zu. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde die Subkultur von LGBTIQ* weitgehend zerstört. Nach 1945 wurden ihre Geschichten und Schicksale kaum archiviert oder erinnert.

https://www.nsdoku.de/tobeseen

Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

queere Bildung

Gemeinsamer Aufruf und Einladung zur Mitarbeit: Queere Bildungsarbeit in Bayern

Um in Bayern eine größere Vielfalt und räumliche Abdeckung von queeren Bildungsangeboten zu unterstützen, haben sich die bestehenden und einige sich in der Entstehung befindenden bayrischen Projekte mit Unterstützung des Bundesverbandes Queere Bildung e. V. dazu entschlossen, ein eigenes Landesnetzwerk aufzubauen. Um zunächst die Reichweite zu erhöhen und mehr Interessierte zusammenzubringen, entstand so in einem ersten Schritt ein gemeinsamer Aufruf und Einladung zur Mitarbeit beim Aufbau eines bayrischen Landesnetzwerks für queere Bildungsarbeit.

Alle Hintergründe, Ziele und nächste Termine findest du im Aufruf unter folgender Adresse: https://queere-bildung.de/gemeinsamer-aufruf-und-einladung-zur-mitarbeit-queere-bildungsarbeit-in-bayern/

Wenn Du Dir vorstellen kannst, in einem solchen Landesnetzwerk mitzuwirken oder dieses mit aufzubauen, wenn Du grundsätzlich Interesse an einem bayrischen Landesnetzwerk für Queere Bildung hast oder wenn Du einfach erst einmal auf den Verteiler aufgenommen und über das weitere Geschehen informiert werden möchtest, dann melde Dich sehr gerne idealerweise bis Ende August 2022 bei uns unter modellprojekt@queere-bildung.de und berichte uns gerne über Dich und ggfs. Dein Projekt.

Die Landesvernetzung zur Förderung queerer Bildungsarbeit in Bayern ist ein Angebot des Modellprojekts „Bildungs_lücken schließen – Aufbau, Qualifizierung und Stärkung queerer Bildungsprojekte in strukturschwachen Regionen bundesweit“ und wird im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Queere Bildung e.V. &  bayrische queere Bildungsinitiativen https://queere-bildung.de  Email-Adresse: modellprojekt @ queere-bildung.de